Führungskultur und Arbeitsrecht: Implikationen für Mediation

Jede fünfte Kündigung von Arbeitnehmern resultiert aus der Unzufriedenheit mit dem eigenen Chef. Es steckt also viel Sprengkraft darin, wie Vorgesetzte ihre Führungsaufgaben wahrnehmen und etliche Mediationsanlässe ranken sich darum. Gleichzeitig kommt es häufig erst dann zu einer Mediation, wenn andere Lösungsansätze bereits gescheitert sind. Das Konfliktniveau kann also sehr hoch sein und für die Beteiligten geht es um viel: Der Verlust des Arbeitsplatzes oder des Ansehens droht. Das Unternehmen kosten solche Konflikte viel Zeit und Geld und den Mediator womöglich den Erfolg.

Das Seminar will Sie für den Zusammenhang von Führungskultur und spezifischen Konflikten sensibilisieren und Ihre Kompetenz in hierarchieübergreifenden Mediationen stärken. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit den vorgelagerten Prozessen einer Mediation und den Konsequenzen bei einem Scheitern.

Seminarinhalte:

  • Führungsrolle, Führungsaufgaben und daraus resultierende Konflikte
  • Machtgefälle: Konfliktbearbeitung zwischen Medianden unterschiedlicher Hierarchiestufen
  • Allparteilichkeit, Rollenidentifikation und eigene biographische Erfahrungen
  • Arbeitsrechtliche Aspekte in innerbetrieblichen Mediationsverfahren

Voraussetzung: Ausbildung in den Grundlagen der Mediation. Sichere Kenntnis und Anwendungskompetenz des Phasenmodells.

Leitung: Dipl. Psych. Bernadette Näger
Termin: 01. und 02. Juni 2018
Uhrzeit: 09:00 – 18:00 und 09:00 – 17:00
Ort: Haus Humboldtstein in Rolandseck bei Bonn
Kosten: 390,00 Euro
(Darin sind enthalten die Seminargebühr, Kaffeepausen, Mittagessen, Tagungsgetränke, Teilnehmerunterlagen, Teilnehmerbescheinigung)
Anmeldung/Information: ed.nn1513319392ob-mo1513319392ki@no1513319392itaid1513319392em1513319392