Rollenwechsel – Theater, Körper, Interaktion. Ein erfahrungsorientierter Workshop für Mediator:innen
Im Workshop „Rollenwechsel“ nutzen wir Methoden aus Theater und Schauspiel, um das eigene soziale Verhalten konkret erlebbar zu machen. Wir erfahren, welche neuen Handlungsspielräume entstehen, wenn gewohnte Muster bewusst verlassen werden. Du erkundest Deine Führungsrolle und Allparteilichkeit auf körperlicher Ebene. Spielerisch stärkst Du Deine Außenwirkung und trainierst eine Interaktion, in der Authentizität, Intuition und professionelle Nähe wachsen können. Wachstum passiert nicht aus Überforderung. Wachstum entsteht aus Vertrauen. Mit Konzepten aus dem Improvisationstheater und der Psychologie können wir üben, was uns im Alltag (noch) nicht gelingt.
Inhalte des Workshops:
- Körperwahrnehmung und Achtsamkeit: Wir verbinden uns mit Atmung und Muskeltonus, um Gesprächsräume auch dann halten zu können, wenn es im Außen mal turbulent zugeht.
- Reflexion und Mirroring: Kollegiale Rückmeldungen zur Außenwirkung – wertschätzend, konkret und praxisnah.
- Arbeiten mit Bewegungsimpulsen : Was will mein Körper mir sagen? Das Übersetzen flüchtiger Impulse in äußerliche Bewegung schult uns darin, analytisches Denken mit einem intuitiven und kreativen Erkenntniszugang zu ergänzen.
- Perspektivwechsel: Durch spielerisches Explorieren von Rollen und Haltungen dehnen wir unseren Raum für Konflikttoleranz und unangepasstem Verhalten aus.
Leitung: Mirko Näger-Guckeisen und Simon Latzer
Termin: 03. – 04. Juli 2026
Uhrzeit: 09:00 – 18:00 Uhr und 09:00 Uhr – 18:00 Uhr
Ort: Haus Marienhof
Kosten: Seminargebühr: 630 €
(Darin sind enthalten die Seminargebühr, Kaffeepausen, Mittagessen, Tagungsgetränke, Unterlagen, Teilnahmebescheinigung)
Anmeldung/Information: mediation@ikom-bonn.de oder über unser Kontaktformular
Simon Latzer und Mirko Näger-Guckeisen sind ausgebildete Schauspieler (HMTM Hannover, 2018-2022) und am Theater Junge Generation in Dresden tätig. Durch zusätzliche Abschlüsse in Lehramt und Psychologie verbinden sie fundierte künstlerische Praxis mit wissenschaftlich-akademischer Expertise. Diese besondere Kombination ermöglicht es ihnen, Theatermethoden gezielt für die Persönlichkeitsentwicklung und die Reflexion komplexer sozialer Dynamiken einzusetzen. Sie entwickeln und leiten Workshops an Institutionen wie dem Staatstheater Hannover, auf Kultur-Festivals und Bildungseinrichtungen wie der DHBW Stuttgart.

